Volumetrisches dosieren

Hochpräzises volumetrisches Dosieren

Die präzisen Kolbendosiersyteme von mta kommen für flüssige und hochviskose Materialien mit einer oder zwei Komponenten und eine Vielzahl von Dosierprozessen, wie Vergießen, Kleben oder Conformal Coating zum Einsatz.

Die Kolben-Zylinderpumpe arbeitet volumetrisch – die zu vergießende Materialmenge wird mechanisch durch die Geometrie der Zylinder und den Hub der Kolben festgelegt. Das System ist dadurch unabhängig von Temperatur, Viskosität des Materials und Materialförderdruck. Die Dosierpumpen basieren auf verschleißarmen keramischen Kolben-Zylinderpumpen und sind in verschiedenen Größen verfügbar und damit exakt an die jeweilige Dosieraufgabe angepasst. Die kleinste Ausführung ermöglicht Dosiermengen ab 0.1mm³ in höchster Präzision und Reproduzierbarkeit.

Das Arbeitsgrundprinzip der mta-Dosierköpfe kombiniert eine lineare Bewegung, um die Menge des zu dosierenden Materials zu bestimmen (siehe 2 und 4 auf der Abbildung) und eine Drehbewegung (siehe 3 auf der Abbildung), um das Material vom Kolbeninneren nach außen zu befördern.

Kommt ein zweikomponentiges Material zum Einsatz, wird das Mischungsverhältnis der Harz- und Härterkomponente durch einen individuellen Kolbenhub der beiden Dosierpumpen festgelegt.

Die Dosierkolben fördern die beiden Komponenten getrennt, jedoch parallel in eine dynamische Mischkammer mit rotierendem Mischelement. Die Reaktions- bzw. Topfzeit beginnt somit erst in der mta Mischkammer und damit außerhalb der Dosierpumpen. Abhängig vom gewählten Material werden Mischzeit, Mischgeschwindigkeit und Mischkammervolumen gewählt und so eine optimale Durchmischung garantiert.

Kontinuierliches volumetrisches Dosieren

Kontinuierliches Dosieren von flüssigen und hochviskosen Materialien ist mit dem rotierenden und pulsationsarmen Verdrängungssystem von mta möglich. Beispielsweise können Dicht- oder Klebstoffraupen in beliebig langer und hochpräziser Bahn appliziert werden.

Das Grundprinzip basiert auf einem spiralförmigen Rotor, der sich mit einer exzentrischen Bewegung in einem Stator bewegt und dadurch exakte und abgedichtete Hohlräume erzeugt. Diese Hohlräume werden kontinuierlich durch die Rotation zum Dosierausgang gefördert. Die Festlegung der zu dosierenden Materialmenge erfolgt über die Stator- und Rotorgeometrie, sowie die eingestellte Drehzahl.

Durch den Einsatz von Keramikkomponenten ist dieses System geeignet für Anwendungen in verschiedenen Bereichen. So beispielsweise auch in der Pharma- und Medizinindustrie, wo vielfach inerte Dosiersysteme erforderlich sind.   

Analog zum Kolbendosiersystem ist bei zweikomponentigen Materialien eine individuelle Einstellung des Mischungsverhältnisses möglich. Die dynamische Mischkammer von mta sorgt  für eine konstante Mischqualität.